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Wohnen auf der Fischerinsel – BURØ in Kiew

02.09.2022
Die Kiewer Rybalskyj-Insel – auf Deutsch Fischerinsel – darf man sich nicht als einen idyllischen Kiez vorstellen. Zwar sollen dort im frühen Mittelalter tatsächlich Fischer gesiedelt haben. Aber seither war das Areal eher eine Art Ablageplatz der Stadt – ein aufgeschüttetes Gebiet, das immer wieder überschwemmt wurde; am Fluss gelegen, aber ein wenig außerhalb des historischen Kaufmanns- und Schifferquartiers Podil. Am Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich eine Dampfschiffwerft, im Jahr 1930 wurde dort das zweite Kiewer Elektrizitätswerk in Betrieb genommen, und Ende der 30er Jahre kam ein großes Rüstungsunternehmen dazu. Anfang des 21. Jahrhundert war das meiste davon jedoch nur noch Brache, kontaminiertes und weitgehend unzulängliches Gelände. Im Jahr 2016 entwickelte das Kiewer Planungsbüro BURØ einen städtebaulichen Masterplan für die Entwicklung der Fischerinsel. Als Leitbild wählten sie dabei nicht – was nahe gelegen hätte – ein Aufgreifen der Reste der Lager- und Produktionsstrukturen, sondern eine Aneignung durch die bestehende Stadt; eine Art „freundliche Übernahme“ der Industriebrache mit Hilfe städtischer Blockstrukturen. Gleichzeitig sollen die bisher nicht…

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