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Wenn Künstler Städte bauen – Atelier van Lieshout planen Kulturquartier in Rotterdam

07.08.2019
Das für seine provokanten Projekte bekannte Atelier van Lieshout plant unter dem Namen „Brutus“ ein Kulturquartier auf dem eigenen Grundstück im Hafenareal M4H westlich der Stadt. Städtebau vom Künstlerkollektiv – wenn so etwas gelingen kann, dann im progressiven Rotterdam. Von Alexander Stumm Mit AVL-Ville etablierte das Künstlerkollektiv Atelier van Lieshout (AVL) unter Federführung von Joep van Lieshout im Jahr 2001 einen experimentellen rechtsfreien Raum auf seinem Grundstück im Westen des Hafens von Rotterdam. In dem damals von Prostitution gezeichneten Viertel wehte plötzlich eine eigene Flagge, man bezahlte mit einer eigenen Währung, es gab keine Verkehrsregeln. Eine anarchisch-sozialistische Utopie – bis zur erzwungenen Schließung durch die Behörden nach gut einem Jahr. Die darauf folgenden Arbeiten von AVL waren entschieden dystopischer, wie etwa Stadt der Sklaven im Folkwang Museum in Essen von 2008. Dort schufen die Künstler eine vollkommen „nachhaltige“ Stadt, aber nicht mit der positiv konnotierten Bedeutung der heute häufig verwendeten Verkaufsargumente. Architektonisches Grundelement der Stadt ist das Call Center, eine modulare Kapsel, die zu ganzen Gebäuden und…

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