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Rückbau Schicht um Schicht – Zu Besuch im Deutschen Pavillon auf der Kunst-Biennale in Venedig

27.04.2022
Am Samstag hat die Kunst-Biennale in Venedig eröffnet. Die Stadt ist back in business, die Gassen und Vaporettos sind überfüllt wie eh und je. Ganz im Gegensatz dazu herrscht im Deutschen Pavillon Leere. Hier haben Künstlerin Maria Eichhorn und Kurator Yilmaz Dziewior nichts addiert, sondern Schicht um Schicht abgetragen. Was wirkt wie eine restauratorische Voruntersuchung, ergibt zusammen mit dem Katalog ein vielschichtiges Bild des historisch kontaminierten Pavillons. Von Stephan Becker und Linda Kuhn Der Ausgangspunkt von Maria Eichhorns Biennale-Beitrag ist ein reizvolles Gedankenspiel: Was wäre, wenn die Giardini plötzlich befreit wären von der ebenso stattlichen wie ideologisch aufgeladenen Kubatur des Deutschen Pavillons? Wem oder was würde der freie Raum nützen? Und womit könnte er bespielt werden? Mit ihrem Projekt „Relocating a Structure“ plädiert sie, wenn schon nicht für einen ikonoklastischen Abriss, so doch für eine Weitung der oberen Giardini durch eine temporäre Versetzung des rund 1.450 Tonnen schweren Gebäudes. Für Fans des alten Slogans, Veränderung beginne im Kopf, ein verheißungsvoller Ansatz. Dass dieses Vorhaben nicht nur mit Blick auf den Aufwand, sondern…

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