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Konstruktiver Wald – Wohnhaus in Südkorea von JR-AK

10.09.2019
Verschiedene Faktoren führten in Korea in der späten Phase der Joseon-Dynastie im 19. Jahrhundert zu einem Rückgang der seit Jahrtausenden praktizierten Holzbauweise. Er ist zum einen auf die massive Abholzung der eigenen Wälder zurückzuführen, infoldessen das Material zu einem aus den Nachbarländern teuer importierten Gut wurde. Zum anderen setzten sich im 20. Jahrhundert auch in Korea moderne Baustoffe durch, traditionelle Techniken gerieten in Vergessenheit. An diese will das junge Architekturbüro JR-AK (Seoul) mit ihrem in der Stadt Sangju verwirklichten Projekt House of three Trees anknüpfen und ob der konstruktiven Möglichkeiten das Naturmaterial in Südkorea wieder verstärkt ins Bewusstsein rücken. Der als Wohnhaus für eine Familie geplante Bau mit nur knapp 70 Quadratmeter Grundfläche basiert im Grundriss auf einem unregelmäßigen Hexagon. Die Fassaden bestehen aus Sperrholz und vorgesetzten gewellten Polycarbonatplatten, die isolierende und vor Witterung schützende Funktion haben. Die eigentliche Attraktion ist das konstruktive System, das sich am Außenbau durch die gläserne „Oberlichtzone“ nur erahnen und erst im Inneren in Gänze nachvollziehen lässt. Sie interpretiert die…

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