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Haus der Offiziere wird Kulturort – Sanierungspläne in Berlin-Karlshorst

18.06.2021
Am 23. April 1945 rückt die Rote Armee in Karlshorst ein und beendet damit den Zweiten Weltkrieg für den Ortsteil im Berliner Südosten. Das sowjetische Heer bezieht die Räume der örtlichen Festungspionierschule. Und bleibt, nachdem in ebendiesem Quartier die Wehrmacht ratifizierend ihre Kapitulation unterzeichnet hatte, weitere 49 Jahre als Besatzungsmacht in Karlshorst präsent. Rund 26.000 Karlshorster werden kurzfristig aus ihren Wohnungen gedrängt, als ein Großteil des Ortes zum sowjetischen Sperrgebiet erklärt wird. Heute erinnert wenig an diese Zeit und das, was in der „verbotenen Stadt“ passierte. Viele der durch die Russen errichteten Gebäude verfallen seit dem endgültigen Truppenabzug 1994, die Schäden, die ihre schweren Panzer in den Straßenbelag gefurcht hatten, wurden entfernt. Einzig das ehemalige Hauptquartier der sowjetischen Militäradministration mit dem Kapitulationssaal ist heute als Deutsch-Russisches Museum öffentlich zugänglich und gibt Auskunft über die verflochtene Geschichte. Und dann ist da noch das heute denkmalgeschützte „Haus der Offiziere“, ein Reparations- und Befehlsbau zum Wiedererwecken eines humanistischen Kulturbegriffs in Deutschland: Der erste…

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