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Die inneren Widersprüche der Moderne – Zum Tod von Günther Uhlig

13.12.2021
Von Annette Rudolph-Cleff Günther Uhlig war immer unterwegs, ohne Titel (er war Prof. Dr.-Ing.) und ohne Visitenkarte, aber nie ohne ein paar druckfrische Bücher. Auf diese schielte man neugierig, denn sie spiegelten GUs — wie er selbst zeichnete – breites Interessen wider. Auf Nachfrage gab er kurze Kommentare oder begeisterte Statements, aus denen man schließen konnte, ob dieses Buch oder jenes Thema künftig den akademischen Diskurs oder gesellschaftspolitische Debatten prägen wird. Schließlich lebt die Stadt von der Neugier. Günther Uhlig, geboren 1937 in Königsberg an der Eger, studierte Architektur, Städtebau und Sozialwissenschaften an der TH München, der TU Berlin und FU Berlin und arbeitete als freier Mitarbeiter in Architekturbüros in Paris und Berlin, unter anderem bei Georg Heinrichs. In den 1970er Jahren war er wissenschaftlicher Assistent im interdisziplinär zusammengesetzten Assistentenpool der RWTH Aachen am Lehrstuhl für Planungstheorie bei Gerhard Fehl, wo er zum Thema Kollektivmodell und Einküchenhaus promovierte. Zurück in Berlin arbeitete Uhlig als Berater des Senators für Bau- und Wohnungswesen und übernahm danach die Leitung der Programmentwicklung der…

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