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Buchtipp: Tauchfahrt ohne Grenzen – A Real Living Contact with the Things Themselves

25.09.2019
Die Kunst des Architekturessays ist vom Aussterben bedroht. Kaum ein Medium, ob Print oder Online, erlaubt sich heute noch solche Freibriefe für Autor*innen, bei denen es alleine um Argumentationen geht, die sich ihre Länge selbst suchen dürfen. Nein, in den Planungen von Architekturmedien gibt es heute sofort eine Vorgabe in Zeichenzahlen, die nicht zu überschreiten ist. Mehr als 9.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen) lesen unsere Leser*innen leider nicht. Der Essay aber sucht sich – wie der Flaneur – seine eigene Geschwindigkeit und Länge, nicht nach Vorgaben, sondern alleine nach der Menge an Gedanken, die es zu Ende zu erzählen gilt. Da freut es umso mehr, wenn hier und dort ein Sammelband mit lesenswerten Essays erscheint. Der britische Autor, Kunst- und Architekturhistoriker Irénée Scalbert ist unbestritten ein Meister solcher Texte. In A Real Living Contact with the Things Themselves hat er neun seiner Essays versammelt, die zwischen 1994 und 2015 unter anderem in den Zeitschriften Archis, AA Files oder San Rocco veröffentlicht wurden. Sie sind thematisch höchstens lose miteinander verbunden. Manchmal geht es um einzelne Gebäude, darunter weltbekannte wie das Fährterminal in…

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