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Buchtipp: Ski-Brutalismus – ÉTÉ von Sebastian Schels und Olaf Unverzart

11.11.2020
Als „les trente glorieuses“ bezeichnet man in Frankreich die drei Jahrzehnte zwischen Ende des Zweiten Weltkriegs und Mitte der 70er. In den Umlauf gebracht hatte die Bezeichnung der Ökonom Jean Fourastié, der in seinem Buch „Les trente glorieuses ou la révolution invisible de 1946 á 1975“ bereits im Jahr 1979 die Ära bilanzierte. Ein nicht zuletzt durch die Automobilindustrie gestiegener Lebensstandard und damit einhergehend die Einführung einer dritten und schließlich vierten Urlaubswoche, die allgemeine gesellschaftliche Transformation und ein staatlich durchexerzierter Dirigismus auf dem Architektursektor, der die „grands projects“ und die Urbanisierung der Großstädte an den Peripherien mit sich brachte, sind typisch für diese Zeit, die mit der ersten Ölkrise ihr Ende fand. Die Bemühungen der Politik, die französischen Urlauber – und damit das erwirtschaftete Geld – im Land zu halten, begannen zunächst in Südfrankreich, mit Projekten wie beispielsweise der riesigen Ferienstadt La Grand Motte. Mit steuerlichen Anreizen und einer erleichterten Baugesetzgebung erschloss man aber bald auch die Bergregionen in den Alpen für den Wintertourismus. In ihrem kürzlich erschienenen Buch…

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