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Buchtipp: Möglichkeitsräume – Das Berliner Zimmer

04.05.2022
Nahezu ein Jahrhundert lang haben Architekt*innen und Städtebauer*innen gezürnt, sich empört und in Rage geschrieben gegen das Berliner Mietshaus. Von 1880 bis 1975 galt es als Inbegriff miserabler Wohnbedingungen, lichtloser Höfe, Profitgier und verfehlter Städtebaupolitik. Mit den Instandbesetzungen in Berlin-Kreuzberg und pilothaften Sanierungsprojekten am Klausenerplatz in Charlottenburg erfuhr das Berliner Mietshaus dann um 1980 eine Art Rehabilitation. Denn man stellte fest, dass die „Kreuzberger Mischung“, das dichte Nebeneinander von Wohnen, Arbeiten und anderen Nutzungen durchaus Vorzüge birgt, sich die Häuser unkompliziert modernisieren lassen und ihre Wohnungen zudem eine enorme Nutzungsflexibilität aufweisen – durch mehr als ein Jahrhundert und ungeachtet mannigfaltiger gesellschaftlicher Umbrüche. Hier setzt das kürzlich erschienene, schmale Buch Das Berliner Zimmer. Geschichte, Typologie und Nutzungsaneignung des Architekten und Bauassessors Jan Herres an. Dem Autor geht es um jenen länglichen, oft erstaunlich großen Raum, der in Berliner Vorderhauswohnungen das um 90 Grad verschwenkte räumliche Scharnier zum Hinterhaus bildet. Aufgrund seiner Lage ist das Berliner…

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