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Buchtipp: Enfant terrible – Städtebau als politische Kultur. Der Architekt und Theoretiker Hans Bernoulli

04.06.2020
Die Bodenfrage ist die große Welle des Gegenwartsinteresses, die auch den Schweizer Stadtplaner, Autor und Theoretiker Hans Bernoulli (1876–1959) wieder auf unsere Tische spült. Und so beginnt diese erste, umfassende Monographie zu Bernoullis Gesamtwerk mit dem Beitrag „Stadtbild und Bodenfrage“, in dem Bernoullis Auseinandersetzung mit dem Thema untersucht wird. Das ist zunächst schade, bekommt doch der Rezensent gleich das Gefühl, dass der Blick auf eine interessante, facettenreiche Persönlichkeit allzu stark durch die Brille des Zeitgeistes gelenkt wird. Aber das ist zum Glück nur der allererste Eindruck! Das von Sylvia Claus und Lukas Zurfluh herausgegebene Buch erweist sich als umsichtige, breit gefächerte Publikation, die eine gute Übersicht über Bernoullis Werk bietet – sowohl das gebaute als auch das ideelle – und gleichzeitig an einigen Stellen in die Tiefe bohrt. Von Bernoullis Arbeiten in Berlin und Brandenburg folgt man den Autor*innen in neun Essays zu Bernoullis Begräbnisarchitekturen und nach Basel, zur behutsamen Erneuerung der Altstadt, zu seinen Kleinhäusern und zu seiner Beteiligung an Wiederaufbauplanungen nach dem Krieg, etwa für Warschau. Im Anschluss folgt…

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