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Buchtipp: Der härteste der harten Fälle – Zwei Bücher über Sigurd Lewerentz

17.11.2021
Der schwedische „Jahrhundertarchitekt“ Sigurd Lewerentz (1885–1975) wurde vor allem durch seine Friedhöfe und Kirchen bekannt. Der Waldfriedhof in Stockholm, an dem er (in Zusammenarbeit mit Gunnar Asplund) von 1915 bis 1961 immer wieder arbeitete, gilt als sein Hauptwerk. 1994 wurde die Anlage UNESCO-Weltkulturerbe. In den 1960ern entstanden viel beachtete, grandios durchdetaillierte Kirchen in Ziegel – etwa St. Markus in Stockholm oder St. Peter in der Kleinstadt Klippan –, die selbst einen alten Haudegen der Architekturkritik wie Reyner Bahnham ratlos zurückließen, als er 1966 Lewerentz’ Spätwerk in seine Genealogie des Brutalismus eintüten wollte. Für Banham war St. Markus der „härteste der harten Fälle“ – rauer als Le Corbusier, spirituell mittelalterlicher als Louis Kahn, eigentlich zu radikal als dass ein 75-Jähriger dies hätte bauen können und zu erfinderisch für einen Architekten, der Mitte der 1920er Jahre mit neoklassizistischen Sakralbauten bekannt geworden war. Den verunsicherten Banham zitiert Kieran Long als Auftakt seiner Einleitung zum 712 Seiten und 3,5 Kilo wuchtigen Buch Sigurd Lewerentz. Architect of Death and Life, das als Begleitband zu der noch bis Ende…

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