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Buchtipp: Der Eingang der Moderne – Extravaganz und Understatement im europäischen Villenbau der 1920er und 30er Jahre

24.08.2022
Bis heute zeigt Le Corbusiers Maison Dom-Ino die Möglichkeiten, die mit der Abkehr von der tragenden Außenwand einhergingen, in unerreichter Deutlichkeit auf. Indem die Geschosse durch Stützen gestemmt werden, müssen Fenster und Türen nicht auf kleine Öffnungen beschränkt bleiben. Damit stellt sich allerdings die Frage, wie der Übergang zwischen innen und außen gestaltet wird. Viviane Taubert vertritt die These, dass die Ausbildung eines gesonderten Eingangsbereichs keineswegs notwendiges Merkmal eines Wohnhauses sei, „wohl aber einer Sozialstruktur, die in diesem Haus gelebt wird“. Folglich untersucht sie in ihrem Buch Der Eingang der Moderne. Extravaganz und Understatement im europäischen Villenbau der 1920er und 30er Jahre anhand von zehn europäischen Wohnhäusern, auf welche Weise und unter welchen Prämissen diese Zone in jenen Jahren architektonisch definiert wurde. Nicht zu übersehen ist, dass die Veröffentlichung auf eine kunsthistorische Dissertation zurückgeht. Gewissenhaft reflektiert die Autorin ihre phänomenologische Vorgehensweise und macht deutlich, dass sich jeder der von ihr beschriebenen Eingänge für die unterschiedlichen Nutzer*innen ganz verschieden ausgenommen…

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