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Buchtipp: Dem Grauen gedenken – Architecture and Remembrance

15.09.2021
Die jüngsten Anstrengungen, den längst hochbetagten Mittäter*innen des Holocaust den Prozess zu machen, lassen deutlich werden, dass kaum noch Zeit bleibt, die Opfer anzuhören und die Beteiligten zu befragen. Damit ist abzusehen, dass sich auch das Gedenken an Shoah und dem Zweiten Weltkrieg in den kommenden Jahren verändern wird. Und dass die Bedeutung von Gedenkstätten, Mahnmalen und Museen folglich nicht länger darin liegen könne, kollektiven Erinnerungen Ausdruck zu geben, schreibt Jacques Prins in seinem zweisprachigen, auf Niederländisch und Englisch publizierten Atlas Architecture and Remembrance. European Memorials of the Post-War Period. Fortan komme diesen Memorialarchitekturen vielmehr die Aufgabe zu, durch die Vergangenheit einen neuen Blick auf die Gegenwart zu eröffnen. Als Partner des Architekturbüros Inbo – nach dessen Plänen zunächst ein Besucher*innen- und dann ein Informationszentrum auf dem Gelände des einstigen Durchgangslagers in Amersfoort entstand – hat sich Prins dem Thema als Praktiker genähert. Das niederländische Projekt ist unter den 42 Fallbeispielen zu finden, die von dem bereits 1944 begonnenen Mausoleum in den Ardeatinischen Höhlen im Süden Roms bis…

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