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Buchtipp: Blicke in den Untergrund – Soviet Metro Stations

17.12.2019
Die U-Bahn-Netze der ehemaligen UdSSR sollen ein Lieblingsprojekt Stalins gewesen sein. Als Fanal für eine neue Zukunft wurden die unterirdische Systeme in verschiedenen Städten zu einer Frage des sozialistischen Prestiges. Ihre Stationen spiegeln eine vielfältige Architektur wider: von sozialistischem Klassizismus mit Marmor und Kronleuchtern über einen futuristischen bis hin zum sachlichen Stil. Diese Vielfalt, die jeden Tag Millionen von Pendlern umgibt, zeigt Christopher Herwig in seinem Fotoband Soviet Metro Stations, den er bei Fuel publiziert hat. Besuche in Moskau und Taschkent weckten das Interesse des Reisefotografen und Dokumentarfilmers für die unterirdische Architektur. Seit Beginn des Metrobaus in den frühen 1930 in Moskau war vorgesehen, die unterirdischen Anlagen auch als Luftschutzbunker zu nutzen. Im Kalten Krieg stattete man viele der U-Bahnstationen mit hermetisch verschließbaren Toren aus, um sie im Falle eines Atomschlags als Schutzräume nutzen zu können. Deshalb galten sie zu dieser Zeit als militärische Stätten. Das Fotografieren war strengstens verboten. Dieses Verbot wurde nach Ende des Kalten Krieges aufgehoben. Heute kursieren viele Fotografien der…

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