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Buchtipp: Am Anfang der Architektur – Hütten. Obdach und Sehnsucht

06.09.2019
Hütten, Cabin, Tiny House – Namen gibt es mittlerweile viele, auch versprechen sie alle etwas anderes, doch die Frage bleibt, woher rührt die Faszination für diese simple Art der Architektur? Für dieses einfachste aller Häuser, das seinen Nutzern meist nicht mehr als grundlegendes Mobiliar wie Tisch, Stuhl und Bett in einem Raum oft nicht größer als 20 Quadratmeter anbietet? Die Journalistin Petra Ahne erforscht in ihrem neuen Buch die mit der Hütte verbundenen gesellschaftlichen Projektionen, Wünsche und Sehnsüchte. Aus dem Motiv arbeitet sie weitaus mehr heraus als das träge Moment einer urbanen Mittelschicht, die zum Ausgleich des stressigen Alltags einen entschleunigten Rückzugsort sucht. Die Hütte bot Schutz und Obdach, grenzte den Menschen von der umgebenden Natur ab. Die Autorin benennt die Hütte, die unweigerlich Gefühle ins uns auslöst, als Teil eines kulturellen Gedächtnisses. Ahne strickt ein kulturessayistisches Narrativ, das von teils anekdotischen Abhandlungen zu historischen Hütten – erhaltenen, fiktiven und verschwundenen – sowie Erzählungen über deren Bewohner oder Theoriegeber reicht. Die 132 Seiten starke Lektüre beginnt mit Gedanken zur Urhütte von Vitruv,…

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