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Avantgardistischer Entwicklungshelfer – Zum 90. Geburtstag von Peter Eisenman

12.08.2022
Von Nikolaus Bernau Das Holocaust-Mahnmal in Berlin gehört zu jenen Orten der Hauptstadt, die man gesehen haben muss – der Erinnerung wegen, aber sicherlich auch als Kunstwerk. Mit seinen 2.700 zwar streng gereihten, jedoch in der Höhe variierenden Quadern bleibt der Eindruck unvergesslich. Das Hauptwerk des amerikanischen Architekten Peter Eisenman kann bis heute wütende Debatten über den Sinn und Nicht-Sinn von Architektur und öffentlicher Kunst auslösen, über die Frage, was Würde bedeutet: Dürfen Kinder zwischen diesen Stelen Versteck spielen? Gar von einer zur anderen springen? Eisenman war da immer denkbar offen, sah und sieht wohl den Umgang mit dieser Riesenanlage als Teil des Kunstwerks, als Teil der Architektur. So wie er auch alle Assoziationen und Interpretationen zuließ: Jüdischer Friedhof in Prag, jungsteinzeitliches Megalithfeld, Soldatenfriedhof, abstraktes Spiel mit Licht und Schatten… Gestern wurde Peter Eisenman 90 Jahre alt. Die FAZ bezeichnete ihn einmal als den Entwicklungshelfer der neueren Architektur, zeitweilig galt er als einer der berüchtigten „Stararchitekten“. Doch im Unterschied etwa zu Zaha Hadid, die einen eindeutigen Stil aus ihren gezeichneten…

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