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Arbeiten unterm Garten in Innsbruck – Büroerweiterung von Daniel Fügenschuh

27.03.2020
Der früh verstorbene österreichische Architekt Siegfried Mazagg (1902–1932) gilt mit seiner recht eigenen Handschrift als Interpret der frühen Moderne in Tirol. Ein regionaler Heimatschutzstil traf hier auf Ideen der Neuen Sachlichkeit. In seiner kurzen Karriere entwarf er neben öffentlichen Gebäuden und Projekten für den Tourismus auch eine ganze Reihe von Einfamilienhäusern. Sein erstes diesbezügliches Vorhaben befindet sich im Innsbrucker Stadtteil Hötting: Es ist die ehemalige Villa Walter, die 1924–26 im Auftrag eines jungen Ingenieurs errichtet wurde. Vor wenigen Jahren erwarb der Innsbrucker Architekt Daniel Fügenschuh das denkmalgeschützte Objekt und verwandelte es mit minimalen Eingriffen in ein gegenwartstaugliches Wohnhaus für sich und seine Familie. Für das eigene Büro schuf er außerdem auch noch Platz: mit einer teils unterirdisch angelegten Erweiterung, die viel Raum bietet, von außen jedoch fast unsichtbar bleibt. Schon 2011 hatte Fügenschuh bei einer Schulerweiterung in der Tiroler Gemeinde Rattenberg mit größtmöglicher Reduktion auf einen historischen Kontext reagiert. Die 235 Quadratmeter große Villa steht auf einem spitz zulaufenden, am Hang gelegenen Grundstück,…

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