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Ankunft ohne Schiff – ZK/U-Programm zum Abschluss der Documenta

16.09.2022
Die documenta fifteen biegt mit dem jüngsten Skandal um die Propaganda-Filmschau Tokyo Reels auf die Zielgerade ein – inklusive problematischer Statements aus dem Umfeld des Kurator*innen-Kollektivs Ruangrupa. Der Kunstschau, die durchaus ihre Stärken hat, tut das Leitungsteam damit keinen Gefallen. Denn das demonstrative Festhalten an tatsächlich fragwürdigen Werken schadet gerade jenen Künstler*innen und Kollektiven, die die 15. Ausgabe trotz allem zu etwas Besonderem (hier unser Spaziergang durch Kassel) gemacht haben. Dazu zählt unbedingt das Berliner Zentrum für Kunst und Urbanistik – ZK/U, das sich zur Eröffnung der documenta im Juni performativ auf den Weg nach Kassel gemacht hatte. Als Gefährt wählte das ZK/U das einstige Vordach seines Gebäudes in Berlin-Moabit. Ohne den Einsatz fossiler Energien wollte man nach Kassel schippern. Während der Fahrt sollte ihr „Citizenship“ zu einem Katalysator des zivilgesellschaftlichen Dialoges werden, was tatsächlich auch gelang. Angesichts der monatelangen Trockenheit kam es dann jedoch, wie es kommen musste: Wegen niedriger Pegelstände im Sommer blieb das Boot schließlich in der Nähe von Rinteln in Niedersachsen hängen. Nun hat das…

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