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2021 ist das neue 2020 – Venedig-Biennale auf nächstes Jahr verschoben

19.05.2020
Australien hatte sich als erstes von der diesjährigen Biennale verabschiedet, dann folgte Russland mit der Ankündigung, seinen Beitrag nur mehr online bestreiten zu wollen. Doch ansonsten hielten die meisten Länder erst mal erstaunlich still, vermutlich der Entwicklungen der kommenden Wochen harrend. Das deutsche Team um Arno Brandlhuber durfte sich ohnehin gelassen geben, passt doch das Konzept mit seinem großen filmischen Anteil sehr gut in unsere streaminglastige Gegenwart. Doch nun, genau zwei Tage vor dem ursprünglichen Eröffnungstermin, kommt die Meldung aus Venedig, dass die Biennale wegen der Corona-Pandemie über den vor wenigen Wochen neu angesetzten Herbsttermin hinaus bis ins Jahr 2021 verschoben wird. Die Gärten bleiben leer in diesem Sommer. Kurator Hashim Sarkis wird mit seinem Thema „How will we live together?“ auch 2021 weitermachen. Tatsächlich bekommt die Frage angesichts der noch immer akuten Krise eine fast schon unheimliche Prägnanz. Über eine bloße Architekturausstellung hinaus wird die Biennale damit zu einem Live-Experiment: Wie unmittelbar vermögen die Vertreter*innen der beteiligten Disziplinen auf drängende Fragen des Moments zu reagieren? In diesem Sinne…

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